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BERU mit leichtem Umsatzanstieg 14.11.2002
Ad hoc
Die BERU AG (WKN 507210) hat ihren Umsatz trotz der weltweiten schwachen Automobilproduktion in den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres 2002/03 um 0,4% von 139,8 Mio Euro auf 140,3 Mio Euro gesteigert. Im Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 29,8% auf 29,2 (22,5) Mio Euro. Den Umsatz mit Reifendruck- Kontrollsystemen konnte BERU um 90,5% auf 8,0 (4,2) Mio Euro steigern.
Restrukturierungsaufwendungen und operative Verluste bei den Tochtergesellschaften REMIX Group Electronics Rt., Ungarn, und F1 Harness Systems Ltd., Großbritannien, belasteten das Ergebnis mit 1,9 Mio Euro. Hinzu kamen marktbedingte Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von 0,6 Mio Euro. Das um einmalige Einflüsse bereinigte DVFA/SG Ergebnis je Aktie lag mit 1,41 (1,47) Euro knapp unter Vorjahresniveau. Trotz der Belastungen aus den Restrukturierungsmaßnahmen sowie 5,0 Mio Euro Entwicklungsvorleistungen in der Elektronik und Sensorik erzielte BERU bei der EBIT- Marge 14,5 (16,1)%. Das EBIT erreichte 20,4 (22,5) Mio Euro.
Die operative Marge inklusive des steuefreien Ertrages aus der Veräußerung von Anteilen anderer Gesellschaften in Höhe von 3,8 Mio Euro lag bei 17,2 (18,3)%, so dass das Unternehmen ein operatives Ergebnis von 24,2 (25,6) Mio Euro erreichte. Aus der Veräußerung von Anteilen an den US-amerikanischen Gesellschaften Impco Technologies, Inc.und Stoneridge Inc. flossen dem Unternehmen 3,8 (3,1) Mio Euro an steuerfreien Erträgen zu.
Das Finanz- und Beteiligungsergebnis ging aufgrund des weiterhin schwachen Zinsumfelds von 1,8 Mio Euro auf 1,7 Mio Euro zurück. Das Vorsteuerergebnis verringerte sich somit um 4,4% von 27,4 Mio Euro auf 25,9 Mio Euro. Da die Steuerquote vor allem im 2. Quartal mit 30,7 (27,3) % höher ausfiel als im Vorjahr, ging der Periodenüberschuss um 5,8% von 19,0 Mio Euro auf 17,9 Mio Euro zurück.
Unverändert stark entwickelte sich die Finanzierungskraft des Unternehmens, der Cashflow erreichte erneut 28,3 (28,0) Mio Euro. BERU blieb vom konjunkturell schwachen Branchenumfeld im 2. Quartal nicht verschont, doch rechnet das Management auf Basis vorliegender Aufträge und neu anlaufender Projekte in der Reifendruck-Kontrolle, im Dieselkaltstart und in der Zündungstechnik im Gesamtjahr das Rekordumsatzniveau des Vorjahres wieder erreichen oder leicht übertreffen zu können.
Ein Großteil der notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen wurden erfolgreich abgeschlossen, in den ersten 6 Wochen des laufenden 3. Quartals entwickelte sich das Geschäft bisher über Plan. Aufgrund des saisonal stärkeren Geschäfts im zweiten Halbjahr und der eingeleiteten Kosteneinsparungen geht das Management von einer klar verbesserten EBIT-Marge in den kommenden Quartalen aus.
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